Das Tourismus Rekordjahr 1992 konnte abgelöst werden

Bislang galt als Rekordjahr im Bereich des Tourismus in Österreich das Jahr 1992. Doch im Jahr 2013 konnte das Rekordjahr nun endlich abgelöst werden. Verantwortlich dafür waren im Jahr 2012 ein Plus von 0,5 Prozent an Gäste Nächtigungen. Grund für diesen Zuwachs sind vor allem die Dynamiken der Städte, welche vor allen in Wien und Graz umgesetzt werden.

Erfreuliche Zahlen für Österreichs Tourismus

Die Vereinigung „ARGE Städte“, welche mit den Tourismusagenturen der österreichischen Landeshauptstädte zusammenarbeitet, konnte eindrucksvolle Zahlen bei der Pressekonferenz in Graz vorweisen. So wuchs der Tourismus Jahr für Jahr, sodass der gesamte österreichische Tourismus davon profitieren konnte, auch wenn es sehr wohl an verschiedenen Städten liegen würde, dass das Rekordjahr 1992 endlich gebrochen wurde. Kettner, Geschäftsführer von Wien Tourismus, zeigte sich begeistert und gab sodann gleich Entwarnung, als er meinte, dass der Städtetourismus durchwegs keine Eintagsfliege sei. Denn man bemerke immer mehr, dass der Städtetourismus in Europa und auch in Österreich seit Jahren steige. So konnte Österreich im Jahr 2012 insgesamt 131 Millionen Nächtigungen verbuchen. Ohne die Landeshauptstädte wäre diese Zahl jedoch nicht zu schaffen gewesen, wenn nur auf die Urlaubsorte geachtet werden würde.

Städtereisen der Zielgruppen 40 bis 50 Jahre sind für das Rekordjahr verantwortlich

Doch nicht nur die Landeshauptstädte Österreichs sind vom Tourismus betroffen, sondern überhaupt viele Städte in Europa. Die Städtekurztrips haben sich in den letzten Jahren dermaßen gesteigert, dass es durchwegs ein normales Urlaubsverhalten bedeutet, wenn durchschnittlich eine Stadt 2 Tage lang besucht wird. Zudem werden immer wieder Städtereisen kurzfristig gebucht. Entscheidend ist, ob die Stadt über einen Flughafen in der Nähe verfügt und wie die Infrastruktur aufgebaut ist. Es ist sehr wohl zu beobachten, dass vor allem Städte mit Flughäfen lieber bereist werden als Städte, welche über keine Anflugmöglichkeit verfügen. Zudem werden Städtereisen meistens von der Altersgruppe 40 bis 50 unternommen, „welche zudem schon über genügend finanzielle Mittel verfügen, um einen ordentlichen Tourismusgewinn zu erzielen“, so Kettner abschließend.

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